Psychotherapie
für Kinder & Jugendliche

Was ist
Psychotherapie?

"Psychotherapie ist ein Heilverfahren zur Behandlung psychosozial bedingter psychischer beziehungsweise psychosomatischer Erkrankungen, Störungen beziehungsweise Leidenszuständen. Sie hat aber auch präventive, emanzipatorische, entwicklungs- beziehungsweise gesundheitsfördernde Funktion." (Wörterbuch der Psychotherapie. Wien 2000)

Indikationen

  • Burn-Out
  • Ängste/Panikattacken
  • Krisen/Traumata
  • Depressionen
  • Zwangsstörungen
  • psychosomatischen Erkrankungen
  • Essstörungen
  • Suchterkrankungen
  • Begleitung chronischer körperlicher Erkrankungen
  • Beratung und Coaching

Katathym Imaginative
Psychotherapie

Die Katathym Imaginative Psychotherapie (vormals Katathymes Bilderleben, kurz KIP) wurde 1954 von Hanscarl Leuner als "klinisches Verfahren zur Psychotherapie" vorgestellt. Der Begriff "katathym" bescheibt dabei, dass in der Therapie mit motionalen und Affekt gesteuerten Erlebnisinhalten gearbeitet wird. Diese werden im Rahmen von Tagträumen - den Imaginationen - unter therapeutischer Begleitung erlebt. Die Tagträume werden vom Therapeuten mit einem Motiv (z.B. Blume) eingeleitet. Unter Begleitung des Therapeuten steigen im Tagtraum Bilder auf. Nach und nach steigen zu den Motiven Erinnerungen und Gefühle auf, unbewusste Konflikte, Probleme, Wünsche und Phantasien bilden sich symbolhaft ab. Anschließend werden die Tagträume z. B. durch Zeichnen und in psychotherapeutischen Gesprächen bearbeitet.

Dabei werden die Inhalte nach tiefenpsychologischen Grundlagen gedeutet, wie sie von S. Freud, C. G. Jung und vielen anderen (weiter-)entwickelt wurden. Die Tagträume werden in ähnlicher Weise wie die Nachtträume in der analytischen Traumdeutung besprochen. Im Unterschied zur klassischen Traumdeutung findet der Tagtraum jedoch in der Therapiesitzung unter Begleitung des Therapeuten statt.

Abhängig von den Problemen und Zielsetzungen kann die KIP im Rahmen von Kurz-/Fokaltherapien sowie Langzeitherapien eingesetzt werden, die Therapiefrequenz ist gewöhnlich 1-2 Einheiten pro Woche.

Symptome

  • Burn-Out
  • Ängste/Panikattacken
  • Krisen/Traumata
  • Depressionen
  • psychosomatischen Erkrankungen
  • Essstörungen
  • Suchterkrankungen
  • Begleitung chronischer körperlicher Erkrankungen
  • Beratung und Coaching

Rahmenbedingungen
für die Therapie

Ablauf

Im Rahmen eines Erstgesprächs werden die Symptome und Beschwerden, die Möglichkeiten einer Behandlung sowie die Indikation für eine Psychotherapie besprochen. Bei einer Indiaktion für eine Psychotherapie werden die Behandlungsziele vereinbart. Hierauf folgt die eigentliche Behandlungsphase.

Verschwiegenheitspflicht

Als Psychotherapeut bin ich nach §15 Psychotherapiegesetz über alle mir im Rahmen meiner Tätigkeit als Psychotherapeut anvertrauten oder bekannt gewordenen Geheimnisse zur Verschiegenheit verpflichtet.

Psychotherapie mit Zuschuss seitens der Sozialversicherung:

Für einen Zuschuss einer Sozialversicherung zur Behandlung ist das Vorliegen einer psychischen Erkrankung (Psychotherapie im Sinne einer Krankenbehandlung) sowie eine Bestätigung über eine ärztliche Untersuchung vor der Psychotherapie Voraussetzung. Weiters ist es nötig, dass der Therapeut einen Antrag für die Psychotherapie bei der zuständigen Sozialversicherung im Auftrag des Klienten einreicht. Bei der Salzburger Gebietskrankenkasse geschieht dies mittels eines per Patientencode anonymisierten Antragsformulars.

Psychotherapie für Wirtschaftlich Schwache (nur Salzburger GKK, BVA):

Bei Erfüllung der Kriterien für die berdarfsorientierte Mindestsicherung besteht für Versicherte der SGKK sowie der BVA die Möglichkeit, im Rahmen der Psychotherapie für wirtschaftlich Schwache um Übernahme der Behandlungskosten anzusuchen. Voraussetzung ist ein entsprechender Antrag auf Psychotherapie wie bei der Zuschusstherapie.
Als Vertragtherapeut der Arge Psychotherapie rechne ich bei einer Psychotherapie für wirtschaftlich Schwache direkt mit der Sozialversicherung ab. Gegebenenfalls wird Ihnen seitens der Sozialversicherung ein geringer Selbstbehalt in Rechnung gestellt.